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Solidaritätsrede 2022

Aktuelles > Rückblick > Schuljahr 21/22 > März 2022
Liebe SchülerInnen, liebe LehrerInnen,

wahrscheinlich habt ihr alle über die letzten Wochen hinweg in den Nachrichten mitbekommen, wie
die Krise zwischen Russland und der Ukraine eskaliert ist.
Tausende Tote, unzählige Verletzte, Trauer und Angst sind auf beiden Seiten vorhanden. Es herrscht
Krieg in einer katastrophalen Menschenrechtslage.
Russlands Einmarsch in die Ukraine ist ein unmissverständlicher Verstoß gegen die Regelungen der
Vereinten Nationen.
Die Menschenrechte Sicherheit, Freiheit und das Recht auf Leben sind allesamt gebrochen worden.
So etwas Unmenschliches darf nicht geduldet werden.

In so einer schrecklichen Zeit von
Diskriminierung und Rassismus gegen russische und ukrainische
Staatsangehörige müssen wir zusammenhalten und solidarisch bleiben.
Die Menschen dieser Nationen, ob sie nun hier geboren oder hierher immigriert sind, tragen keine
Schuld an den Menschenrechtsvergehen oder am Krieg. Nur die Regierungen tragen in solchen Fällen
die Verantwortung.

Daher appellieren wir als Amnesty
International-AG und als SchülerInnen-Vertretung, dieses
diskriminierende und menschenfeindliche Verhalten nicht zu tolerieren. Wir haben viele
Nationalitäten an dieser Schule, ob nun aus der Türkei, aus Brasilien, aus England oder auch aus
Russland und der Ukraine. Diese Vielfalt ist ein Segen, welchen wir alle zusammen beschützen und
bewahren müssen. Zeigt Respekt und seid offen euren Mitmenschen gegenüber.
Wir danken euch für eure Aufmerksamkeit und bitten jetzt um eine Schweigeminute für alle Opfer
dieses Krieges.

Vielen Dank.
___________
Solidaritätsrede der SV und der Amnesty International-AG am 9.3.2022 auf dem Schulhof
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