Erasmus Kunst Italien 2026
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Dank Erasmus + konnte ein kleine Gruppe aus dem GamMa an einem Kunstprojekt inklusive Schüleraustausch in Italien teilnehmen. Wer mehr wissen möchte, liest den Bericht, der am Ende der Seite zu finden ist.
Am Abend der
Anreise haben die Italiener eine Willkommensparty gemacht. Als wir da
angekommen sind, haben wir unsere Austauschschüler gesucht und als wir sie
gefunden haben, haben wir mit ihnen geredet, bis eine Lehrerin ein Spiel
ankündigte. Es war eine Art Bingo-Spiel, bloß auf Englisch und mit ausgedachten
Fragen. Wir gingen herum und haben andere Leute gefragt, ob es auf sie zutraf. Das
zweite Spiel war eigentlich kein Spiel, denn die Italiener haben sich in einen
Kreis gestellt und alle anderen haben sich außerhalb aufgestellt und wir haben
über uns unterhalten und dann gewechselt und so weiter, bis alle dran waren. Als
letztes Spiel haben wir 2 Lügen und eine Wahrheit mit unserem Austauschpartner
gespielt. Ganz zum Schluss haben wir noch sehr lustige Fotos gemacht. Ich fand
diesen Abend sehr schön, da man sehr viele neue Leute kennengelernt hat. Dann
wurde auch einer nach dem anderem von der Gastfamilie abgeholt.
Nach der
ersten Nacht in den Gastfamilien haben wir uns am Montag pünktlich um acht zum
ersten Mal in der Schule mit allen getroffen und hier ging es an die
Präsentationen jeden Landes. Eine italienische Gruppe fing an, danach mussten
wir Deutschen nach vorne. Vorgestellt wurden wir selbst, unsere Schule, eigene
Assoziationen zu dem Projektthema ,,Borders, Boundaries, Barriers and
Bridges‘‘, ebenso wie die einzelnen Homeworkanteile, die direkt mit dem Thema
zu tun hatten, bestehend aus einem selbstgeschriebenen Text von Sontje, fünf,
von Helin herausgesuchten, Bildern, zwei Songs, gewählt von Hannes und dem
selbstgedrehten Video von Juljus und Lisette.
Nachdem alle
Präsis geschafft waren und von jedem ein mitgebrachtes Accessoire an die Jahr
für Jahr wachsende Erasmus-Collagenwand geklebt wurde, ging es in die
Innenstadt von Udine, wo wir ein Scavenger Hunt gespielt haben und in kleinen
Gruppen mit unseren Austauschpartner*innen die Stadt erkundeten.
Sobald wir
in der Schule das Programm für den Tag beendet hatten und nachmittags entlassen
wurden, haben sich Gruppen gebildet, manche gingen wieder in die Stadt zum Eisessen,
manche in Geschäfte, ein bisschen was shoppen. Der Abend wurde dann jeweils
individuell in den Hostfamilies verbracht.
Am Dienstag
sind wir nach dem gemeinsamen Arbeiten an den Workshops WRITING, DRAMA, MUSIC
und IMAGES nach Cividale gefahren und haben dort in drei großen, gemischten
Gruppen gelernt, wie man handgemachte Pizza, Pasta oder Tiramisu zubereitet. Am
Nachmittag haben wir uns dann noch die schöne Stadt Cividale, mit der berühmten
Devils Bridge, ein bisschen genauer angeschaut und darauf ging es nach einem
langen, aber durchaus schönen Tag mit dem Bus wieder nach Udine.
Am Mittwoch
besuchten wir im Rahmen unseres Erasmus-Projekts die Stadt Venedig und
erkundeten das Leonardo-da-Vinci-Museum sowie die Galleria dell’Accademia, wo
wir spannende Einblicke in Erfindungen und bedeutende Kunstwerke der
italienischen Geschichte erhielten. Ein besonderes Highlight war der Besuch des
Markusplatzes und der berühmten Rialtobrücke, an der wir viele Erinnerungsfotos
machten. In unserer Freizeit schlenderten wir durch die engen Gassen der Stadt,
wanderten viel durch Venedig, lernten die italienische Kultur sowie typische
Essensgewohnheiten näher kennen und kauften uns einige Souvenirs als Erinnerung
an diesen besonderen Tag.
Am
Donnerstagmorgen wurden wir ein letztes Mal zum Üben in unsere Workshops
aufgeteilt. Anschließend sind alle zu einem Theater gegangen und haben dort in
mehreren Proben geübt, die Ergebnisse der letzten Tage vorzustellen.
Nachmittags war dann die Vorstellung, bei der auch Eltern oder Mitschüler
zugucken konnten. Nach einer kurzen Auswertung über die Woche ging es noch
einmal zur Schule, wo es etwas zu essen gab und wir vor dem schweren Abschied
noch einmal mit allen reden konnten, was sehr schön war.
Von Juljus, Lisette,
Hannes, Helin und Sontje